Arbeit an der Bewegungsfreiheit; Einseitigkeit - Welches Gleichgewicht versuche ich herzustellen? Welche Seite entwickle ich?



Wenn Sie nicht gerade ein Gipsbein oder ähnlich reale Behinderung haben (was sich durchaus auch im Traum bemerkbar machen kann), ist es ein Hinweis auf eine seelische Verletzung: eine schmerzhafte Ursache für eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Sie wollen "lieber stillhalten, solange es noch so weh tut". Es ist wörtlich zu nehmen und ein Grund, sich selbst Gutes zu tun und zu schonen - was immer Sie darunter verstehen. Als Traumbild kann das Hinken also sowohl auf besondere geistige Fähigkeiten wie auch auf den "Geist, der stets verneint" hinweisen. Wer hinkt, der kommt auf seinem Lebensweg nicht allzu schnell vorwärts und jammert vielleicht darüber, statt sich zusammenzunehmen und mit Energie gegen das schlechte Ich, die eigene Feigheit, anzukämpfen. Hinkende (Lahme) zu sehen, deutet meist auf Probleme des Alltags hin, die man selbst verursacht; oft kommt darin zum Vorschein, daß man sich das Leben selbst unnötig schwer macht. In fast allen Märchen hat der Teufel einen Klumpfuß. Allerdings wird der Mephisto in Goethes "Faust" aber auch als ein Wesen mit überdurchschnittlicher Intelligenz dargestellt. Die Seele versucht in der Realität wie im Traum physische Mängel mit psychischer Stärke auszugleichen. Hinkende Menschen im Traum lassen oft auch die eigene Überheblichkeit erkennen, mit der man Behinderten gegenüber auftritt.



- gilt als ein vereiteltes Unternehmen; es wäre besser, Zeit und guten Wind abzuwarten, und sich obendrein vor Blamage zu hüten;

- selbst hinken: Rückgang der Geschäfte; auch: plötzlich mit einem kleinen Ärger konfrontiert sein, der einem viel Freude nimmt;

- andere hinken sehen: das Verhalten eines Freundes macht einem zu schaffen; kleine Niederlagen sind Begleiterscheinungen dieses Traumes.



Siehe auch Bein Fuss Gehen Stehen