Das Bild der Madonna veranschaulicht Selbstbesinnung und Reifung genauso wie das Bedürfnis nach Trost und Sicherheit. Der Träumende hofft auf eine Befreiung von seinen Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen, traut sich aber nicht, sich dies einzugestehen. Er sollte sich den Herausforderungen des Lebens selbstbewußter stellen und versuchen, seine Schwierigkeiten selbst zu bewältigen.



Abgesehen von der traditionellen religiösen Bedeutung geht es in Träumen von Madonnenfiguren (oder auch Madonnenaltären und Wallfahrtsorten) um Themen wie Selbstverleugnung, erhöhte Opferbereitschaft - aber auch Selbstüberschätzung. Häufig weist die Madonnengestalt im Traum (im Sinne der "unbefleckten Empfängnis") des römisch- katholischen Glaubens auf eine Ablehnung der Sexualität hin. Angeblich träumen Frauen besonders häufig von Madonnenbildern, die ihre sexuellen Empfindungen verdrängen und tabuisieren - oder mit "Sünde" gleichsetzen. Damit rückt das Unterbewußtsein ihr gestörtes Verhältnis zur eigenen Weiblichkeit zwar nicht "ins rechte Licht" - aber immerhin in ein "verklärendes", womit die Angst vor der "Todsünde Unkeuschheit" kompensiert wird.



- du wirst im Unglück Halt finden; Befreiung von Leiden oder Krankheit.