Essig ist ein Sinnbild des Lebens, und zwar sowohl, weil es konserviert, als auch, weil er durch Veränderung entsteht. In Träumen kann diese Symbolik eindrucksvoll zutage treten. Wer im Traum Essig trinkt, dem stößt im Wachleben wahrscheinlich etwas sauer auf. Als saure Substanz repräsentiert er jene Informationen, die schwer verdaulich sind, oder deren Aufnahme dem Menschen Schwierigkeiten bereitet. Geistig- seelisch wird da wohl manches zu Essig, das heißt: nicht verwirklicht.



- Essig warnt manchmal vor Anfeindungen und Neid anderer; wird er verschüttet, muß man mit ihrem Hohn und Spott rechnen.

- Riecht man den Essig, deuten indische Traumbücher das als Verbesserung der Stimmungslage (zum Beispiel bei Depressionen).

- Essigumschläge sollen ankündigen, daß man mit dem Versuch, einen Fehler auszubügeln, alles nur noch schlimmer machen wird.



- etwas realisiert sich nicht so, wie man es geplant hat; Disharmonie und Pech; unangenehme Dinge stehen bevor, denen man nicht ausweichen kann; viel Arbeit steht an;

- sehen: man wird durch Neider Ungelegenheiten haben;

- in der Küche gebrauchen: bringt Streitigkeiten in der Ehe;

- über Salat gießen: der private Ärger wird sich noch weiter ausweiten;

- Umschläge davon machen: beim Versuch, einen unterlaufenen Fehler wieder gutzumachen, wird man die Sache noch verschlechtern;

- trinken: Übermut und Leichtsinn; vor Sorgen sich kaum noch retten können; alles was man tut, steht unter einem schlechten Stern;

- kaufen und schmecken: Mißmut;

- selbst ansetzen: Ausdruck unguter Gefühle;

- verdorbener: weist auf eine Krankheit hin;

- roter: üble Nachrede erleben;

- weißer: Beleidigung.