Gibt man Almosen, so zeigt dies Opferbereitschaft und weist gleichzeitig darauf hin, daß man innerlich nicht geizen sollte. Nach außen hin ist man gern großzügig, erwartet dafür aber auch Dankbarkeit und Gegenleistung. Almosen empfangen drückt die Angst aus, es selbst nicht mehr zu schaffen, anderen zur Last zu fallen oder bitten zu müssen. Nach außen fürchtet man materielle Not so sehr, daß man sich "um jeden Preis" absichern möchte. Auch wenn man sich dafür erniedrigen (lassen) müßte.



- erbeten werden und ablehnen: Zeichen für Mißgeschick;

- freizügig geben: verheißt den Unbemittelten Glück und voraussichtlich bald einer Verbesserung seiner finanziellen Verhältnisse aber den Reichen ärger und finanzielle Probleme;

- Almosenempfänger sein: unerfreuliche Ereignisse stehen bevor;

- empfangen: gute Freunde und gute Geschäfte, du wirst eine gute Dienststelle bekommen; auch: man gewiß sein, in einer ganz überraschenden Notlage Hilfe zu erhalten; auch: ein langgehegter Wunsch könnte in Erfüllung gehen;

- einen Almosenempfänger sehen: man wird an Ihre Großzügigkeit appellieren.